Heinz Mack

Heinz Mack ist am 8. März 1931 im hessischen Lollar geboren und hat von 1950-53 die Staatliche Kunstakademie in Düsseldorf besucht. Zusammen mit Otto Piene gründet Mack 1957 die avangardistische Künstlergruppe „ZERO“, mit der sein Name seither untrennbar verbunden ist. Anstelle von „Klassischen Kompositionen“ stellt sie den Betrachter vor völlig neue und provozierende Aspekte: Licht, Bewegung, Raum, Zeit, Dynamik, Vibration und serielle Strukturen treten in den Vordergrund. In den 1980er Jahre erhält Mack zahlreiche Auftrage zur Gestaltung des öffentlichen Raums. Inspiriert durch die Sonnenfarben seines Ateliers auf Ibiza widmet sich Mack ab 1991 wieder intensiv der Malerei, nennt seine Werke „Chromatische Konstellationen“. Heinz Mack gilt als unermüdlicher Experimentator im Spektrum des Farblichts. Als Maler, Zeichner, Skulpturenkünstler, Keramiker aber auch als Gestalter von Plätzen und Interieurs stellt er die ästhetischen Gesetze von Licht und Farbe, Struktur und Form in immer neue Dialoge. Seine Werke befinden sich in rund 100 öffentlichen Sammlungen in aller Welt.