Herbert Albrecht

Herbert Albrecht wurde 1927 in Au im Bregenzerwald geboren und studierte ab 1949 an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Franz Santifaller und Herbert Boeckl. 1951 wechselte der Österreicher in die Bildhauerklasse von Fritz Wotruba, die er bis 1955 besuchte. In seinem Werk lässt sich die Entwicklung der Bildhauerei vom Historismus über die Moderne bis zu deren Überwindung in Pop Art, Informel und Neuen Realismus konstatieren. Seit seinen ersten Arbeiten zu Akademiezeiten ist die menschliche Figur – insbesondere deren „Kopf“ – bis heute das zentrale Thema in Albrechts Werk. Die bildhauerischen Plastiken fertigt er sowohl für den privaten als auch öffentlichen Raum von Marmor bis Bronze an. Eine Anlehnung an den Kubismus taucht in Albrechts Werk insofern auf, dass seine Plastiken ausschließlich aus Fragmenten realisiert worden sind, die sich zudem teils überlappen. Albrecht gehört zu den wichtigen Pionieren der modernen Plastik der Nachkriegszeit in Westösterreich.