Norbert Pümpel

Norbert Pümpel wurde 1956 geboren und begann Ende der siebziger Jahre in einem Grenzbereich zwischen Wissenschaft und Kunst. Nach Studien der Naturwissenschaften (hauptsächlich Astronomie und Kernphysik) arbeitete Pümpel an Konzepten und Bildreihen, die nicht alleine in der Arbeitsmethodik, in den Versuchsanordnungen und dem experimentellen Charakter der Wissenschaft nahe standen, sondern die ganz explizit die Wissenschaften zum Gegenstand der Kunst machte. Lehraufträge und Vorträge führten ihn von der Universität Innsbruck auch an das MIT in Boston USA. Neben Projekten z.B. über die Ausbreitungsgeschwindigkeit starker Impulse (1978), Laserprojekte (1980), über die Theorie der schwarzen Löcher (1981) und über das Bose Einstein Kondensat (2013) entstehen immer wieder friedenspolitische Arbeiten: Wahrscheinliche Aussage zu einem Guernica des späten 20. Jahrhunderts (1982), Aschenbilder über Hiroshima und Nagasaki (1989), Scientific Disaster (1990) und die South Pacific Memorials (2011/12).